Wasserstoff-Forum Oberlausitz: erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit mehr als 60 Akteuren!

Zum 1. Wasserstoff- Forum in der Oberlausitz trafen sich Anfang Juli über 60 Akteure, die Interesse an der Erweiterung des DurcH2atmen-Wasserstoffnetzwerkes in der Oberlausitz haben. 

Auf Einladung des Organisatoren-Teams, bestehend aus der ENO, Gedes e.V., Fraunhofer IWU, Siemens Energy und dem enterprise europe network trafen wir uns auf dem Siemens Innovationscampus - ganz ausdrücklich nochmal: ein herzliches Dankeschön für die tolle Organisation an dieser Stelle!

Neben regionalen Unternehmen, städtischen Energieversorgern und Forschungseinrichtungen aus dem Landkreis Görlitz und Bautzen kamen auch Akteure und Interessierte aus ganz Sachsen. Dr. Katrin Seddig, Referentin im Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft, zeigte sich erfreut über die Initiative und betonte die Wichtigkeit der Sächsischen Wasserstoffstrategie und der Rolle von Wasserstoff in Sachsen

ENO-Projektentwicklerin Heike Schleussner, die die Planungen zum 1. Wasserstoff-Forum mit leitete, hielt eine famose und mitreißende Einleitung - nachdem unser Geschäftsführer Sven Mimus in seiner nonchalanten Art denen, die mit hochtechnologischen Prozessen noch nicht so ganz vertraut sind oder es bis zum Forum noch nicht waren, die Angst vor den neuen Herausforderungen nahm. Er motivierte -  getreu dem internen ENO-Motto: einfach machen!

„Ich bin begeistert, dass alle beteiligten Unternehmen und Einrichtungen mit großem Interesse und Engagement hinter der Idee stehen und nun mit gleichem Elan in die Fortsetzung und Etablierung dieses neuen Formats gehen“ freut sich Heike. „Es war an der Zeit, diesen Grundstein zum Austausch zu legen und die Ziele und Planungen des Landkreises zu vermitteln.“ Zudem wurde die Kompetenzübersicht in der sächsischen Lausitz, aber auch Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten für grüne Infrastruktur vorgestellt – nicht zu vernachlässigen, denn die Entwicklung neuer Technologien ist nicht zuletzt eine Kostenfrage. Das Feedback der Teilnehmenden darauf war durchgehend positiv.

Anhand der vorhandenen Kompetenzen, die Siemens Energy, Fraunhofer IWU, GEDES e.V., enterprise europe network und die Hochschule Zittau/ Görlitz als Partner des Wasserstoff-Forums bereits besitzen, ist die Zusammenführung erfolgversprechend und fachlich auf sehr hohem Niveau geschehen. Schon jetzt freuen wir uns auf die Intensivierung und Fortführung des Forums im Herbst!

Mit den etablierten Partnerschaften und Interessengemeinschaften sollen technologische Innovationen im Bereich Wasserstoff realisiert werden. Auch in den Bereichen Produktion und Transport von Wasserstoff wird gemeinsam geforscht, geplant und in nicht allzu ferner Zukunft dann auch umgesetzt. Die teilnehmenden Akteure ermittelten demzufolge die Interessenlagen, Bedarfe und Lösungen in der und für die Oberlausitz. Viele erklärten, dass das Format eine ideale Plattform für Wissenstransfer und Austausch darstelle. 

Das alles sind sehr wichtige Schritte im Strukturentwicklungsprozess! Denn eines ist klar: aufgrund des Ausstiegs aus der Braunkohleverstromung sind alternative Energieerzeugungsquellen nötig, um zukünftig die Energieversorgung zu gewährleisten. Die Herausforderung besteht derzeit in der Umstellung von einer zentralen zu einer dezentralen Energieversorgung und damit einhergehenden Netzengpässen für die Einspeisung von Strom. Die Wasserstoffproduktion kann unter anderem eine Lösung sein, diese Engpässe zur Einspeisung abzufedern und Unternehmen die Möglichkeit geben, ihre Produktionsprozesse klimaneutral zu gestalten. Weiteres: https://www.energie.sachsen.de/wasserstoffstrategie-4220.html

Interessierte, die Lust haben, beim nächsten Forum dabeizusein oder sich natürlich gerne auch schon jetzt in das Netzwerk einbringen wollen, können sich bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!melden! 

Viele Grüße!
Eure Heike & Jasna

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