Thomas RublackEine kurze Geschichte über ein langes Jahr 
ein Gastbeitrag von Holger Freymann

Heute vor einem Jahr gab es einen großen Wechsel und einen Neuanfang. Tom (Thomas) Rublack, bis dahin Prokurist und 2. Hand bei der ENO wechselte die Seiten und wurde ins kalte Wasser der großen, komplexeren Verwaltung mit so vielen neuen Aufgaben geworfen. Auch für mich bedeutete dies ein Neustart, war er doch ab sofort mein neuer Chef. Doch der Reihe nach… 

Rückblick 

Ich kenne Tom Rublack schon  sehr lange, als Prokurist der ENO, als Geschäftsführer der Flugplatz Rothenburg / Görlitz GmbH, als einen Weggefährten, dem ich freundschaftlich verbunden bin. Menschlich ein feiner Kerl, wissend und wissbegierig, freundlich, mitfühlend, zuhörend, anpackend, ehrgeizig und fleißig. Mit genügend Lebens- und Arbeitserfahrung Neues zu wagen und dies auch zu bestehen. Und so haben wir ihn alle bestärkt, am 01.06.2020 die Leitung des Dezernates III im Landratsamt zu übernehmen. Wohl wissend, was da für eine Herkulesaufgabe auf ihn zukommt. 

Von heute auf morgen Chef von über 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sein, ist, neben den so vielen neuen Aufgaben und Themenbereichen (Umweltamt, das Bauaufsichtsamt, das Amt für Kreisentwicklung, das Kreisforstamt, das Amt für Vermessung und Flurneuordnung sowie das Ordnungs- und Straßenverkehrsamt) schon eine Herausforderung für sich; dazu kam aber auch eine Krise nach der anderen: Corona, ASP, Borkenkäfer; Mammutaufgaben wie der Strukturwandel, ÖPNV, Atommüllendlager, Breitband... die Liste scheint endlos und befüllt(e) sich jeden Tag weiter. Neu war auch das Bestehen auf dem politischen Parkett im Kreistag, in den Ausschüssen und die hoheitliche Vertretung des ganzen Landkreises nach außen. Wirklich kein einfacher Weg. Und Bühnen und Podien sind nun echt nicht sein Ding. Lässt sich aber nicht umgehen.  

Vom Wachsen und Werden 

Doch er hat sich durchgekämpft, er hat echt Federn (und Nerven) gelassen und ihm sind neue Flügel gewachsen. Die Aufgaben haben ihn gefordert und geformt. Tom hat dabei immer zugehört, sich selbst ein Bild gemacht, manchmal zu tief eingestiegen, sich zu viel auf den Tisch gezogen, aber auch das gehört dazu. „Learning by Doing“ hat sich bei ihm bezahlt gemacht. Oft an der Leistungsgrenze, aber er hat es geschafft, auch wenn er oft ziemlich geschafft war (und ist). Schon mehr Kapitän als Steuermann und trotzdem ist er so geblieben, wie ich ihn kenne und schätze. 

Heute kann ich mir den Job ohne ihn schon gar nicht mehr vorstellen. Ich glaube, wir waren und wir sind ein gutes Team, ergänzen uns, können einander vertrauen, sprechen die gleiche Sprache in unterschiedlichen Tonlagen, fördern und fordern uns. Trotz Chef auf Augenhöhe und im Miteinander. An unserer Work-Life-Balance (Familie ist so wichtig!) müssen wir beide noch sehr aktiv arbeiten, dazu mehr auf die Gesundheit achten, die Kräfte besser ein- und die Aufgaben mehr verteilen. Aber das wird, jeden Tag mehr & besser. Danke für die gemeinsame Zeit. Und, ich freu mich echt auf die nächsten Jahre mit ihm. Wir haben noch viel vor!

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