2021 06 03 Flugzewugverwertung Rothenburg KopieCCRR - nicht der Fußballer im Doppelpack 

Ich habe mal die Überschrift unseres Projektantrags gewählt. Warum muss es immer kompliziert klingen? Keine Ahnung. Aber nur von Flugzeugverwertung zu sprechen, ist scheinbar nicht gut genug. Also nennen wir es CCRR - Center for Component Remunufaturing, Repair & Recycling. Ein Modellprojekt für das vollständige stoffliche Recycling im Flugzeugbau. 

Ja - das hatte ich schon einmal hier auch im Blog. Damals war ich leicht genervt. Der Antrag konnte nicht weiter verfolgt werden. Grund: ein Partner ist aufgrund der allgemein bekannten Pandemielage abgesprungen. Danke an ganz viele von Euch für die zahlreichen und aufmunternden Worte. Das haben sich Henry Poppitz und ich zu Herzen genommen. Henry ist seit 2020 bei uns. Schnell in die Aufgaben hinein gewachsen. Hilfsbereit und wissbegierig. Flexibel und trotzdem konsequent. Ein Kumpeltyp - aber auch hart in der Sache. Nämlich darin, dass wir in Sachen #Nachhaltigkeit nicht müde werden dürfen. Das ist eine riesige Chance im Landkreis. Überall. Ein paar mehr Infos zu ihm und seinen Aufgaben findet Ihr hier.

Zurück zur Story. Dieser Blog soll ja auch immer mal aktuelle Meldungen zu unserer Arbeit kundtun. Am Montag um 15.26 Uhr hat Henry Poppitz eine E-Mail versandt. Inhalt - wir versuchen es noch einmal. Wir konnten nach dem grundsätzlichen "GO" aus den Gremien einen neuen Partner für die Fortsetzung des Projektes gewinnen. Fortsetzung deshalb, da das erste Flugzeug ja bereits in Rothenburg erfolgreich recycelt wurde :) Trotzdem bedarf es weiterer Schritte. Und einige davon können wir vielleicht mit diesem Projekt nehmen. 

Henry beschreibt seine Gemütslage und den Sachstand wie folgt: 

"Knapp zwei (mit Feiertagen bestückte) Wochen hatten wir Zeit, einen neuen Partner für unser Verbundprojekt „CCRR“ zu finden. Ein sportlicher Zeitraum, da viele Partner involviert sind und es demzufolge viel abzustimmen und zu koordinieren gibt. Die Interessen von jedem Einzelnen müssen berücksichtigt und Kompromisse gefunden werden. Wir haben nun eine solide gemeinsame Basis geschaffen und sind alle in dem hohen Arbeitsaufwand miteinander vereint, der uns bei der Bearbeitung dieser Projektidee seit über einem Jahr immer wieder einholt. Aber das schweißt auch zusammen und wir wollen diese Anstrengungen gemeinsam mit einem positiven Ergebnis abschließen. Ebenso musste sich der potenzielle neue Partner sehr schnell und agil auf unseren engen Zeitkorridor einstellen. Nach vielen Telefonaten sind wir bei dem Unternehmen „SchoForm GmbH“ aus Demitz-Thumitz gelandet und stießen dort sofort auf offene Ohren. Ein Glücksfall für beide Seiten – wir hatten nun das fehlende Puzzleteil für unser Verbundprojekt und die SchoForm GmbH ist neuen Ideen sehr aufgeschlossen gegenüber und war schnell an einer Zusammenarbeit interessiert, eine Punktlandung! Nun blieb noch eine Woche, um die Schnittstellen zwischen den Partnern auszuloten und anzupassen, sowie das abgeänderte Skizzenformular mit Leben zu füllen und alles andere zu aktualisieren. So haben wir es tatsächlich noch geschafft und die Frist vom 31. Mai eingehalten… nun sind wir gespannt, wann wir welche Rückmeldung auf die Projektskizze bekommen."

Wir haben Lust darauf, das Projekt umzusetzen. Drückt uns die Daumen :) 

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