INSIDER Tour 1Starker Berufsnachwuchs

Ein Gastbeitrag von Ingo Goschütz

Frühlingszeit ist Reisezeit. Zumindest für mich. Ich freue mich da immer schon drauf. Wenn die gelben Rapsfelder an mir vorbei schweben, das satte Grün der Landschaft und der blaue Himmel zum Genießen einladen, fühle ich mich schon ein wenig privilegiert. Da bin ich dann auch gar nicht böse, wenn mein Ziel mal am nördlichen oder südlichen Zipfel des Landkreises liegt. Das Unbezahlbarland ist immer eine Reise wert. Nicht nur wegen der Landschaften, und der liebevoll gepflegten Dörfer und Städte, sondern auch wegen der jungen Leute, die ich auf meinen Fahrten treffe. 

Karrierechancen auf 100 Seiten

Grund meiner Fahrten ist der Ausbildungsatlas INSIDER. Die 11. Ausgabe wird im Herbst mit einer Auflage von 8.000 Exemplaren an allen Schulen des Landkreises verteilt. Schülerinnen und Schüler ab der siebenten Klasse nutzen den Atlas für ihre Berufsorientierung und die Abgangsjahrgänge auch ganz konkret für ihre Bewerbung um einen Ausbildungsplatz. Durchschnittlich 100 Unternehmen, Berufsschulen  und Institutionen sowie die Hochschule Zittau/Görlitz präsentieren sich mit ihren Ausbildungs- und Studienangeboten im INSIDER. Auf vielen Seiten berichten derzeitige Azubis, wie sie den Weg zum Beruf und zum Betrieb gefunden haben und wie sie ihre Lehrzeit einschätzen. Und genau da komm ich ins Spiel. 

Mit INSIDERN im Gespräch

Ich besuche die Azubis vor Ort an ihrem Ausbildungsplatz. Vom Hotel, über ein Krankenhaus bis zum Metallbaubetrieb reicht an einem Tag die Palette der besuchten Einrichtungen. Das ist immer auch ein Wechselbad der Gefühle. Spannend finde ich stets, die Geschichten der Azubis zu hören. Manche sind echte Plaudertaschen, die ich bremsen muss. Bei anderen muss ich das Eis brechen und erst einmal die Aufregung mit etwas Smalltalk beseitigen. Meist gelingt das recht gut. Am besten läuft es, wenn die Chefs der Azubis nicht im selben Raum sind. 

Spürbare Begeisterung

Oft bin ich total beeindruckt und begeistert, mit welchem Stolz und mit welchem Enthusiasmus die jungen Leute von ihrem Beruf erzählen. Sie strahlen dann immer voll Selbstbewusstsein und Optimismus. Wenn ich sie nach besonderen Herausforderungen frage, zucken viele meist mit den Schultern. Ja klar, ist es in der Schule in manchem Fach nicht einfach. Natürlich gibt es manchmal echt knifflige Aufgaben in der Praxis. Aber das gehört doch dazu. Da gibt es nichts, was sich nicht meistern ließe. Wenn ich solch eine Zuversicht und Unverwüstlichkeit in den Worten der jungen Leute heraushöre, freue ich mich immer total. Eine neue Generation, die sich Herausforderungen gern stellt, die bei Problemen nicht einknickt und stolz darauf ist, zum Erfolg des eigenen Ausbildungsbetriebes beitragen zu können - was wollen wir mehr?!

Und wenn ich Glück habe, bleibt mir zwischen den Terminen noch etwas Zeit, das Unbezahlbarland zu genießen. Dann wird das Auto zum Home Office und die Landschaft ringsum zur Inspiration. 

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