2021 09 16 Rueckkehr

Wie versprochen melde ich mich noch einmal kurz um über meine Eindrücke "nach dem Urlaub" zu schreiben. Bei mir war die Rückkehr etwas anders als geplant. In der Theorie stelle ich mir das immer ganz einfach vor. Ich beginne den Urlaub mit ein paar Tagen vor "der Abreise". Nach dem Aufenthalt außerhalb der eigenen vier Wände gibt es genügend Zeit für die Einarbeitung. So die Theorie. Pustekuchen. Wie so oft erledige ich dann alles auf den letzten Pfiff. Urlaubseffekt ist bei mir in diesem Jahr mit dem Öffnen des Mail-Programms passé gewesen. Na ja. Vielleicht nicht ganz. Aber die große Anzahl der ungelesenen virtuellen Briefe war im wahrsten Sinne atemberaubend. 

Es nutzt ja nichts - trotzdem gibt es Sachen, die leiden

Diese vielen Nachrichten löschen ist keine Option. Auch gibt es aus dem Team natürlich so einige Fragen, die beantwortet werden möchten. Das ist ja auch richtig so. Das will ich genau so. Dafür sollte ein Team, vor allem aber auch die Geschäftsführung, immer ein Ohr haben. Auch wenn gefühlt die Fülle an Themen das Laufband der Noch-zu-tun-Liste massiv beschleunigt. Etliche Zuarbeiten musste ich verschieben. Einige im Team bekamen eine kurze Message "sorry, mir brennen die Haarspitzen, ich habe Dich nicht vergessen - Zuarbeit kommt bald", andere mussten mich vorsichtig erinnern. Es gibt ja auch Zeitketten, die nicht durch uns gesetzt werden. Nachfragen zu müssen, ist nicht gut. Denn darunter leidet eben auch die Qualität. Alles nur noch schnell irgendwie beantworten oder entscheiden, kann ja auch keine Lösung sein. 

Muss das besser gehen? 

Ehrlich gesagt brauche ich hier mal Ratschläge. Ich habe schon so einige Ideen versucht, umzusetzen. Das Mittel der Wahl habe ich bisher noch nicht gefunden. Doch zwischendrin Zeit timen, Mails (wenigstens grob) zu sichten? Doch alles einfach löschen? Mir hilft immer die Kommunikation ins Team. Die ENO ist geprägt durch schnelle Projektwechsel. Es gibt oft Änderungen in den Vorhaben. Neue Ideen. Anfragen und Aufgaben. Das ist für mich das Spannende. Deshalb glaube ich, es ist gut so, wie es ist. Wenn mir keiner mehr schreiben würde, wäre ich sicher traurig. Wenn mich niemand aus dem Team anspricht, um eine Entscheidung abzufragen, wäre das fatal. Bei allem Nachdenken ist das an sich "mein Weg". Jetzt habe ich wieder "Rhythmus" gefunden, es fühlt sich gut an. Ich lache viel und freue mich über verrückte Aktionen (wie auf dem Bild). 

Und trotzdem freue ich mich natürlich auf die nächste Auszeit mit der Familie, gar keine Frage! 

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