Lausitz Vital macht Präsenz!

Wie ihr als aufmerksame Leser ja wisst, haben wir ja im Juli, zusammen mit vielen Akteuren der Gesundheitswirtschaft im Landkreis Görlitz, das Netzwerk "Lausitz Vital" ins Leben gerufen und konnten Ende Oktober erstmals mal zum richtigen Netzwerken einladen. Endlich war es soweit - nach vielen digitalen Arbeiten, virtuellen Treffen und kleinen Einzelgesprächen an Telefon und Computer fand endlich die erste Präsenzveranstaltung im Rahmen des Projektes Lausitz Vital statt.  Unsere Projektmanagerin Annabel Krause, federführend für "Lausitz Vital", lud zum Erfahrungsaustausch und zur Ideensammlung zum Thema „Gesundheitsförderung und Prävention“ in die Beratungsräume der ENO ein.

Beginnend mit einem kleinen Input durch Anna Knobloch (Masterstudentin Gesundheitsmanagement) zum Thema: "Was gehört eigentlich zu Gesundheitsförderung und Prävention?“, „Wie verzahnen sich die Akteure?“ und „Was versteht man eigentlich unter 'verhaltensbezogene' und 'verhältnisbezogene' Gesundheitsförderung?“ wurden die Akteure erst einmal „abgeholt“. Im Anschluss präsentierte Frau Romy Ganer das „Soziale Netzwerk Lausitz“. Ihre Arbeit ist ein gutes Best-Practice-Beispiel, was sich in der Lausitz etabliert hat. Denn unter dem Dach des "Sozialen Netzwerkes Lausitz" gibt es so einiges. Neben Freizeitangeboten für Senioren und Prävention haben sich z.B. auch zahlreiche Selbsthilfegruppen gebildet. Außerdem koordiniert das Netzwerk Nachbarschafts- und Lernhilfen. Auch die Woche der seelischen Gesundheit, die unter dem Motto „Klück mit G“ vom 8.10 – 18.10.2021 stattfand, wurde durch das Netzwerk organisiert und unterstützt. 

Nach den Impulsen ging es über in die interaktive Arbeit – drei Wände mit den Überschriften „Gesund aufwachsen“, „Gesund Arbeiten“ und „Gesund alt werden“, wollten mit bunten Zetteln befüllt werden. Unter der zentralen Fragestellung „Was braucht es in der Lausitz, damit die Bevölkerung in allen Lebensbereichen gesund bleibt?“ waren die 14 Teilnehmer aufgerufen, ihre Blickwinkel mit vielen bunten Zetteln an die Wand zu bringen. Dabei entstand ein reger Austausch zwischen den Akteuren. Themen wie Gesundheitslotsen und vernetzte Beratungsangebote wurden besprochen, es ging um Mobilität für alle Altersstrukturen, alternative Wohnformen, neue Arbeitsmodelle – „New Work“ und auch das Thema Fachkräftemangel wurde rege diskutiert. 

Fazit unserer Projektmanagerin Annabell: Es wurden viele wichtige Themen angesprochen, Bedarfe zusammengetragen, der Austausch gefordert… und nun heißt es – Ergebnisse aufarbeiten und weitermachen! "Wir sagen danke an alle Teilnehmer und freuen uns auf weitere Netzwerktreffen (mit anderen Schwerpunkten 😉) im Jahr 2022!"

Viele Grüße 

Annabell und Jasna 

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